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Die Zenobia...

Ein Sarkophag aus Stahl, 183 Meter lang, 26 Meter breit, 32 Meter hoch, Tiefe bis 42 Meter... Für jeden begeisterten Wracktaucher ein Erlebnis ohne Pendant in Europa. Zu Recht das beste Wrack Europas getauft, liegt die Zenobia vor der Stadt Larnaka auf Zypern, neben diesem fantastischen Tauchevent also auch Zypern mit Sonne, Bars und vielen Schönheiten... Tauchen und Gaudi pur.

Wer die Zenobia noch nicht getaucht ist, muss das nachholen, neben 108 LKW's mit Ladung von Rinderknochen bis Bundeswehrschlafsäcken gibt es zahlreiche Fische, die sich um die Zenobia versammeln. Wer in das Wrack nicht reintauchen möchte, für den gibt es drumherum genug zu sehen... Also für jeden etwas dabei. Der Hammer bleibt der Maschinenraum, auf 37 Meter duster, eng und verwinkelt!!! 10 Tauchgänge werden Euch nicht reichen, zumal noch weitere Wracks und Höhlen etc. in der Nähe sind.

Mit ALPHA-Divers kommt ihr mit einem eigenen Boot ans Wrack, d.h. Siesta auf Deck in der Mittelmehrsonne umsonst und inklusive. Dazu immer lässiger sound und gute Stimmung..

Je mehr Videos Ihr schaut, desto mehr wird das Wrack Euch in den Bann ziehen. Absolut atemberaubend, Ihr braucht viel Luft... Nitrox gibts bei ALPHA-Divers...

Leichte Tauchgänge sind um das Wrack und gerade über dem Wrack möglich. Man nähert sich der Steuerbordwand beim Abtauchen und wird überrascht von der Größe der Zenobia. Länge fast 180m, auch bei guter Sicht kaum komplett einzusehen. Erfahrenere Taucher können die üblichen Tauchtouren in die Kommandobrücke und in die Cafeteria und die Passagierräume wagen, hier gibt es immer Licht und damit die Möglichkeit zum Ausstieg.

Nur sehr erfahrene Taucher sollten aber in die eigentlichen unfassbaren Tiefen des Wracks vordringen. Noch überschaubar ist das upper-deck. Hier taucht man durch eine große Öffnung zu dem oberen LKW-Deck, man kann zwischen den wie Streichhölzer durcheinander geschobenen LKWs durchtauchen. Wenn nicht gerade ein LKW die Sicht verdeckt, sieht man hier aber meistens den Ausstieg. Anders im Mitteldeck. Hier gibt es einen Eingang durch den ehemaligen Lotsengang von der nunmehr oben liegenden Steuerbordseite. Man zwängt sich durch eine enge Tür, von dort fällt man in das riesige schwarze Loch des Mitteldecks, weit unten sieht man bei guten Tauchlampen die ersten zusammengerutschten LKWs. Hier ist es bald stockfinster, den Ausgang findet ihr ohne guide nie wieder, ehrlich. Noch massiver ist der Maschinenraum. Abgesehen davon, dass man hier auf 35 bis 40 Meter einige Zeit verbringen muss, ist es hier sehr eng, schnell kann man sich verheddern und verfangen. Nur extrem erfahrene Taucher sollten sich diesem Bereich nähern.

Alles in allem ein endloses Taucherlebnis mit einmaliger Adrenalingarantie... 10 Tauchgänge sind nicht genug... Aber NIE ohne guide...

       

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